„Bilderbuchbetrachtung – Die kleine Raupe Nimmersatt“

Aussagen zu individuellen und Gruppenspezifischen Bedingungen der Kindergruppe

 

 

Name (Alter)Beobachtungen zu den Kompetenzen des Kindes evtl. BesonderheitenKonsequenzen für die Planung
R. (4,8 Jahre)
  • ruhig
  • schüchtern
  • wissbegierig
  • gute Merkfähigkeit
  • nimmt in der großen Gruppe gerne eine Beobachtende Rolle ein
  • R., Gelegenheit geben Teil der Gruppe zu werden (genau beobachten ob sie sich wohlfühlt) und entsprechend unterstützen sich zu beteiligen
  • R. bestärken und ihr spiegeln wie wertvoll ihre Fragen, ihr Wissen und ihre Beteiligung an der Aktivität sind
  • konkret überlegen wie die Kinder Sitzen sollen. R. einen Platz geben in dem sie nicht sofort im Mittelpunkt steht aber auch nicht „übersehen“ wird.
  • ein Kind neben R. platzieren mit dem sie sich gut versteht und ihr so Sicherheit vermitteln
A. (3,11 Jahre)
  • ist an vielem Interessiert und schaut gerne was die anderen Kinder machen
  • arbeitet in ihrem eigenem Tempo
  • ruhig
  • zurückhaltend
  • wissbegierig
  • A. dazu motivieren sich auf ihre eigenen Gedanken zu konzentrieren und nicht daran was die anderen Kinder tun
  • konkret den Sitzplatz überlegen & A. die Gelegenheit geben zuerst etwas bei zu tragen (damit sie nicht „abschaut“) ? dabei darauf achten ihr genügend Zeit zu lassen
I. (4,11 Jahre)
  • sehr offen
  • kontaktfreudig
  • wissbegierig > weiß schon sehr viel
  • gibt den anderen Kindern gerne Dinge vor – übt sich darin sich zurück zu nehmen
  • es bereitet ihr keine Probleme im Mittelpunkt zu stehen
  • I. als Vorbild nutzen
  • Ihre Freude und Wissbegierde als Motivation für die anderen nutzen
  • I. „zurückhalten“ und so den anderen Kindern Gelegenheit geben sowie I. motivieren andere Kinder im Denkprozess zu unterstützen und nichts vor zu geben
  • Konkret beim Sitzplatz darauf achten, I. nicht in den Mittelpunkt zu setzten
E. (3,4 Jahre)
  • kann gut zuhören
  • beschäftigt sich gerne alleine oder sucht den Kontakt zu Erwachsenen
  • ist Interessiert an Gruppenspielen und versucht sich zu beteiligen
  • E. motivieren Teil der Kindergruppe zu sein
  • Ihr Interesse nutzen und sie darin bestärken, dass ihre Ideen und Beiträge gut sind
  • Konkret E. mit in den Mittelpunkt und nicht neben einen Erwachsenen setzten
Ersatzkind:
S. (4,11 Jahre)
  • mag Bilderbücher
  • erzähl freudig
  • wissbegierig
  • übt sich in ihrer Frustrationstoleranz
  • S´s. Motivation und Kompetenz des erzählens nutzen um andere zu motivieren
  • S. in der Sitzposition als „Puffer“ nutzen

Begründung der Themenwahl

Die xxx-gruppe umfasst 24 Kindern in einem Alter von 3-6 Jahre. Die 24 Kinder teilen sich in 10 Jungen und 14 Mädchen auf. Ich habe 4 Kinder ( R., I., A., E.) bewusst anhand meiner Beobachtungen gewählt. Diese Gruppe ist keine feste Spielgruppe. Durch dieses Angebot können die Kinder in Kontakt zu einander treten und die jüngeren von den älteren lernen.
Ich habe mich dafür entschieden die Bilderbuchbetrachtung „Die kleine Raupe Nimmersatt“ anzubieten.
Den Kindern sind in der Gruppe Bücher und andere Medien frei zugänglich. Sie nutzen sie alleine, in der Gruppe, im Freispiel oder in angeleiteten Tätigkeiten. Darüber hinaus kennen die Kinder die Informationsfunktion von Büchern aus Projekten. Bücher als Informationsquelle, bei sich im Alltag ergebenden Fragen, sind eine Selbstverständlichkeit (Bildungsvereinbarung).
Bücher sind in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Bildungsmittel im Kindesalter. Der Sprachschatz wird erweitert, Kreativität, Wissen und Phantasie werden erweitert sowie viele andere Fähigkeiten werden geschult.
Es ist mir wichtig gemeinsam mit den Kindern die Zuwendung und Aufmerksamkeit, die das Lesen von Bilderbüchern ermöglicht, zu erleben. Dies kann Vertrauen und Nähe schaffen.
Das Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ eignet sich dafür sehr gut. Viele Sinne werden Angesprochen sowie die Vorstellungskraft der Kinder. Dabei eignet sich das Buch für eine große Altersspanne. Im Anschluss ergeben sich vielerlei Vertiefungsmöglichkeiten, in allen Bildungsbereichen. So kann eine ganzheitliche an den Interessen der Kindern angeknüpfte Bildung entstehen.

HINWEIS: Ihr solltet alle Texte in eurer Planung im Blocksatz schreiben.

Zielformulierung

Leitziel

Die Kinder sollen speziell im Bereich der Sprachförderung , in ihrer Entwicklung ausreichend unterstützt, sowie in die Gemeinschaft integriert werden.

Richtziel

Grobziel 

Feinziele

Verlaufsplanung

DurchführungZiele Begründung
Einstieg
  • Am Morgen habe ich die Kinder darauf vorbereitet, dass ich sie im Laufe des Nachmittags zu einer kleinen Leserunde mitnehme.
  • Nachdem die Kinder nun mit mir im Stuhlkreis sitzen, (feste Plätze! Eventuell Platzkarten) setze ich den Impuls indem ich in die Runde frage ob die Kinder sich vorstellen können was ich jetzt mit ihnen vorhabe.
  • Alternativ: Das Buch einpacken und von Kindern auspacken lassen.
  • Dann hole ich das Buch hervor und frage die Kinder ob sie dieses Buch schon kennen
  • Kinder sollen darauf vorbereitet sein und es in den Tagesablauf integrieren.
  • Spannung wird aufgebaut
  • Kinder können sich engagieren indem sie sich mitteilen können und aktiv eine Konversation mit mir aufbauen
  • Um die Kinder zu motivieren und Spannung und Interesse aufzubauen.
  • Indem wir darüber sprechen fördere ich Zeitgleich die Sprache und setze erneut den Impuls die Fantasie der Kinder anzuregen.
Hauptteil
  • Ich schlage die erste Seite im Buch auf und frage die Kinder was sie sehen.
  • Ich setze den Impuls:
  • „was denkt ihr denn was dort auf dem Blatt liegt“?
  • „Wir schauen jetzt mal  wie es weiter geht und was mit dem Ei passiert “
  • nächste Seite:
  • Ich lasse die Kinder beschreiben was sie hier sehen können und wo sie denken wo die Raupe plötzlich her kommt.
  • nächste Seite:
  • „habt ihr eine Idee was die Raupe jetzt vorhat oder wo die Raupe hin möchte?“
  • nächste Seite:
  • „was frisst die Raupe denn als erstes ?“
  • „Wie heißt denn der erste Tag der Woche“?
  • „wie viele Äpfel frisst die Raupe?“
  • „welche Farbe hat der Apfel“?
  • Ich Lobe die Kinder und sage das wir jetzt mal weiter schauen was die Raupe denn am nächsten Tag ist.
  • Nächste Seite:
  • „was frisst die Raupe denn heute?“
  • „welche Farbe hat die Birne denn?“
  • „wie viele Birnen hat die Raupe denn gefressen?“
  • „wisst ihr an welchem Tag wir uns befinden?“
  • nächste Seite:
  • „was frisst die Raupe denn heute?“
  • „welche Farbe haben die Pflaumen denn?“
  • „wie viele Pflaumen hat die kleine  Raupe denn gefressen?“
  • „wisst ihr an welchem Tag wir uns befinden?“
  • nächste Seite:
  • „was frisst die Raupe denn heute?“
  • „welche Farbe haben die leckeren Erdbeeren denn?“
  • „wie viele Erdbeeren hat die Raupe denn gefressen?“
  • „wisst ihr denn an welchem Tag sie die ganzen Erdbeeren frisst?“
  • nächste Seite:
  • „was frisst die Raupe denn heute?“
  • (Ich erläutere das es Apfelsinen sind falls die Kinder z.B. Orangen sagen)
  • „welche Farbe haben die Apfelsinen denn?“
  • „wie viele Apfelsinen hat die Raupe denn gefressen?“
  • „wisst ihr an welchem Tag wir uns befinden?“
  • „Jetzt schauen wir doch mal was die Raupe als nächstes macht nachdem sie sooo viel Obst gefressen hat“
  • nächste Seite:
  • „was seht ihr denn was die Raupe hier alles so leckeres frisst ?“
  • (Ich lasse die Kinder alle nacheinander benennen welche Lebensmittel sie sehen.)
  • „Was bekommt man denn wenn man so viele Leckereien auf einmal isst?“
    ? Bauchschmerzen
  • nächste Seite:
  • „was seht ihr denn hier ?“
  • „was könnte die Raupe denn hier gefressen haben?“
  • nächste Seite:
  • „oh was ist denn mit der Raupe passiert?, wie sieht die denn aus ?“
  • (wenn die Kinder keinen unterschied sehen blättere ich zurück um die Raupe zu vergleichen)
  • „habt ihr eine Idee was die Raupe nun machen könnte nachdem sie sich so groß und satt gefressen hat ? Das schauen wir mal auf der nächsten Seite“
  • nächste Seite:
  • „oh was ist denn jetzt mit der Raupe passiert?“
  • ich lasse das Kokon beschreiben
  • „ihr habt bestimmt schon eine Idee was jetzt mit der Raupe bzw. dem Kokon passiert, sollen wir mal schauen?“
  • nächste Seite:
  • Die Kinder werden mir benennen was sie hier sehen „einen Schmetterling“
  • „welche Farben hat der Schmetterling denn alle
    ?“
  • Die Kinder können mit ihren Fingern zeigen was sie sehen
  • dabei wird von mir aber darauf geachtet das keines der Kinder aufsteht und sich vor das Buch stellt und den anderen Kindern die Sicht nimmt.
  • Sprache,kognitiv
  • Sprachförderung,
  • durch meinen Impuls lenke ich die Kinder in die richtige Richtung
  • Kognitiv, Verbindung von Ei und Raupe
  • Fantasie anregen
  • Lebensmittel erkennen und benennen, kognitiv
  • Wochentage benennen,
    Verknüpfen an bekanntes
  • zählen lernen,kognitiv
  • Farbenlehre, kognitiv
  • Wertschätzung
  • Lebensmittel erkennen und benennen, kognitiv
  • Farbenlehre, kognitiv
  • zählen lernen,kognitiv
  • Wochentage benennen,
    Verknüpfen an bekanntes
  • Lebensmittel erkennen und benennen, kognitiv
  • Farbenlehre, kognitiv
  • zählen lernen,kognitiv
  • Wochentage benennen,
    Verknüpfen an bekanntes
  • Lebensmittel erkennen und benennen, kognitiv
  • Farbenlehre, kognitiv
  • zählen lernen,kognitiv
  • Wochentage benennen,
    Verknüpfen an bekanntes
  • Lebensmittel erkennen und benennen, kognitiv
  • Wortschatzerweiterung
  • Farbenlehre, kognitiv
  • zählen lernen,kognitiv
  • Wochentage benennen,
    Verknüpfen an bekanntes
  • Spannung und Neugier aufbauen
  • Wortschatzerweiterung
  • Kinder lernen dinge genau zu beschreiben, kognitiv
  • Kinder lernen was passiert wenn man so viel Süßes auf einmal isst.
  • Kinder zum denken anregen
  • Kinder lernen die einzelnen Schritte der Metamorphose
  • nächster Schritt der Metamorphose wird deutlich
  • Wortschatzerweiterung
  • Verknüpfungen schaffen von Raupe zum Kokon
  • Verknüpfen an bekanntes
  • Farbenlehre, kognitiv
  • Kinder können stolz sein und fühlen sich Wertgeschätzt
Abschluss
  • Ich lobe die Kinder dafür das sie so toll mitgemacht haben.
  • Ich gebe ihnen zum Schluss ein Ausmalbild mit was sie in der Gruppe malen dürfen.
  • Kinder können stolz sein und fühlen sich Wertgeschätzt

Vorbereitung

Sachanalyse

Bibliografische Angaben

  • Buchtitel: Die kleine Raupe Nimmersatt
  • Autor: Eric Carle
  • Verlag: Gerstenberg, Hildesheim
  • Ort: Hildesheim
  • Erscheinungsjahr: 1969
  • ISBN: 978-3-8369-4034-4

Inhaltsangabe und Analyse

  • Die kleine Raupe schlüpft aus dem Ei und hat nur noch Fressen im Sinn. Eine Woche lang frisst sie sich durch allerlei Obst und Süßigkeiten und hinterlässt Frässpuren auf den Buchseiten. Dann baut sie sich einen Kokon und entpuppt sich als farbenprächtiger Schmetterling.
  • Die Figur ist eine kleine grüne Raupe mit einem roten Kopf, 6 Füßen, 2 Fühler und grünen Augen. Die Raupe die aus einem Ei schlüpft wird später zu einem großen bunten Schmetterling wird. Das Identifikationspotential liegt im  kindlichen Verhalten der Raupe und in der Reifungsphase der Kinder (Säugling,  Kleinkind, Jugendliche..etc.)
  • Der Kern der Geschichte ist real aber mit eingebauten Fantasie Effekten (z.B. die Süßigkeiten).
  • Zugrundeliegende Entwicklungsaufgabe: Wochentage, Früchte, Zahlen und die Metamorphose in der Natur   
    HINWEIS: Es ist immer besser und lieber gesehen von den Lehrern wenn ihr alles in Sätzen schreibt.
  • Die Spannung wird in der Geschichte aufgebaut in dem der Leser daran interessiert ist was mit der Raupe passiert nachdem sie so viel isst, und was aus dem Kokon raus kommt.
  • In dem Bilderbuch wird Neugierde als  Stimmung transportiert da die Kinder sich  fragen wie es mit der Raupe weiter geht.
  • Botschaft der Geschichte: „Ich kann auch groß werden. Ich kann meine Flügel (meine Talente) auch ausbreiten und in die Welt fliegen.“
  • Sprache: Die Sprache ist dem Alter entsprechend. Es treten wiederholende Satzmuster auf (aber satt ist sie immer noch nicht). Die Geschichte ist in der Erzähler Perspektive geschrieben und hat keine wörtliche Rede.

Umfang und Darstellungsweise

Das Buch besteht aus 26 Seiten und ist in einem Hardcover gebunden. Es hat die Größe DIN A4 im Querformat. Das Bild-Text-Verhältnis ist so gestaltet das nur sehr wenig aber dafür informativer Text auf den Seiten zu finden ist und die Bilder über beide Seiten dargestellt werden. In dem Buch befinden sich collageartige Illustrationen.
Auf der ersten Seite wurden sehr dunkle Töne verwenden um die tiefe Nacht darzustellen. Auf allen anderen Seiten wurde mit bunten hellen Farben gearbeitet. Die Bilder sind sehr klar und einfach zu erkennen da sie auf einem weißen Hintergrund liegen. Die Bilder sind sehr klar gehalten ohne Einzelheiten, Schattierungen etc.
Aufgrund der Zentralperspektive sind die Bilder sehr Ausdrucksstark  und verständlich für die Kinder zu erkennen.

Selbststudium

Raupe

Eine Raupe ist die Larve eines Schmetterlings und einiger anderer Insekten. Die Raupe schlüpft aus dem Ei. Sie frisst sehr viel, wächst schnell und verpuppt sich dann. In der Puppe verwandelt sie sich, schlüpft aus und entfaltet ihre Schmetterlingsflügel.
Der Körper der Raupe besteht aus drei Teilen: Kopf, Brust und Hinterleib. Der Kopf ist härter, weil er viel Chitin enthält. Dies ist ein Material mit viel Kalk. Auf jeder Kopfseite haben die Raupen sechs Punktaugen. Am wichtigsten sind die Mundwerkzeuge, denn die Raupe hat eigentlich nur einen Auftrag: fressen.
Raupen haben 16 Beine, also acht Paare. Die sind allerdings nicht alle gleich. Gleich hinter dem Kopf sitzen sechs Brustbeine. In der Körpermitte hat die Raupe acht Bauchfüße. Das sind kurze Beine, die wie Saugnäpfe aussehen. Ganz am Ende hat sie nochmals zwei Beine, die nennt man „Nachschieber“. An verschiedenen Körperstellen hat die Raupe Öffnungen, durch die sie atmet.

Kokon

Schmetterlingsraupen produzieren diese mittels einer aus Spinndrüsen austretenden Flüssigkeit, welche an der Luft sehr schnell zu Fäden erstarrt. Diese werden zum Kokon versponnen, in welchem sich die Raupe zur Puppe häutet um dann die gesamte Puppenruhe darin zu verbringen.

Die Verwandlung der Raupe

Zuerst sucht sich die Raupe einen günstigen Ort. Je nach Art findet sie diesen auf Blättern, in der Ritze von Baumrinden oder auf der Erde. Einige Raupen spinnen auch Blätter mit ein, um sich besser zu tarnen. Einige hängen mit dem Kopf nach unten, andere mit dem Kopf nach oben.
Wenn die Haut zu eng wird, streift die Raupe sie ab. Das passiert mehrmals. Vor der Verpuppung ist es das letzte Mal. Dann beginnen ihre Spinnendrüsen einen dicken Saft herzustellen. Dieser tritt am Kopf aus der Spinnwarze aus. Durch geschickte Bewegungen mit dem Kopf wickelt sich die Raupe ein. An der Luft trocknet der Faden sofort zu einem Kokon, sprich: Kokon. Bei der Seidenraupe kann man diesen Faden sogar abwickeln und daraus Seide herstellen.
Im Kokon wird die Raupe total umgebaut. Die Körperteile verändern sich stark, und sogar Flügel wachsen. Das dauert je nach Art einige Tage oder Wochen. Schließlich bricht der junge Schmetterling seinen Kokon auf, kriecht heraus und breitet seine Schmetterlingsflügel aus.

Feinde der Raupe

Viele Vögel, darunter auch die Eulen, fressen gerne Raupen. Aber auch Mäuse und sogar Füchse haben Raupen auf ihrem Speiseplan. Auch viele Käfer, Wespen und Spinnen ernähren sich teilweise von Raupen.
Raupen können sich nicht verteidigen. Sie müssen sich also gut tarnen, deshalb sind viele von ihnen grün oder bräunlich. Andere täuschen einfach mit grell-bunten Farben vor, dass sie giftig sind. Ähnlich machen es schließlich auch die Pfeilgiftfrösche. Einige Raupen wirken aber tatsächlich giftig, wenn man sie berührt. Es fühlt sich dann an, als ob man eine Brennnessel angefasst hätte.
Eine eigene Spezialität haben Prozessionsspinner. Diese Raupen hängen sich aneinander, so dass sie aussehen wie eine lange Schnur. Vermutlich tun sie dies, damit ihre Fressfeinde glauben, die Raupe sei eine Schlange. Auch dieser Schutz ist wirksam.

https://klexikon.zum.de/wiki/raupe

HINWEIS: Lege für all deine Quellen ein Quellenverzeichnis auf der letzen Seite an und schreibe es nicht einfach mitten in den Text. Des Weiteren macht es sich an dieser Stelle des Selbststudiums gut, noch eventuell auftretenden Kinderfragen hier aufzuführen und zu beantworten.

Bedeutung des Lerninhaltes für die Kinder

Die Kinder erfahren im Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ wie etwas ganz kleines sich entwickelt um dann etwas „großes“ und besonders schönes zu werden. Sachwissen wie Wochentage können mit den bunten Bildern und verschiedenen Lebensmitteln einfach verknüpft und so in die Lebenswelt der Kinder übertragen werden. Zahlen spielen eine weitere Rolle. Unaufdringlich werden den Kindern verschiedene Mengen präsentiert. Diese können abgezählt oder schon als Gesamtes wahrgenommen werden (mathematische Bildung). Die verschiedenen Gesunden und Süßen Lebensmittel geben den Kindern einen Input in Bereich gesunder Ernährung. Dies kann je nach Interesse weiter verfolgt werden. Natur- und Umweltbildung spielt vielleicht die größte Rolle für die Kinder. Haben die Kinder bereits eine Raupe im echten Leben gesehen, so können diese Erfahrungen mit der Geschichte in Zusammenhang gebracht werden. Die meisten Kinder kennen bereits Schmetterlinge. Doch hier lernen sie, wie sich diese entwickeln. In Zukunft wenn die Kinder eine Raupe oder einen Kokon entdecken, erinnern sie sich an die kleine Raupe Nimmersatt und wissen, dass aus diesem kleinen „etwas“ ein schöner Schmetterling werden wird.

Raumskizze

Materialienliste

  • Bilderbuch „Kleine Raupe Nimmersatt“
  • 5 Stühle
  • Kissen
  • Namenskärtchen

Organisation

Im Vorfeld muss ich meine Anleiterin über mein Vorhaben informieren und mit ihr einen optimalen Tag vereinbaren.
Bevor das Angebot stattfindet lüfte ich den Nebenraum damit ausreichend Sauerstoff vorhanden ist.

Reflexion

Das Bilderbuch war dem Horizont der Kinder angepasst. Es viel den Kindern leicht den Inhalt zu folgen. Anzumerken ist das 3 der 4 Kinder das Bilderbuch bereits kannten. Aus diesem Grund habe ich beim weiteren Vorgehen darauf geachtet das Wissen der Kinder mit einzubeziehen.
Bei der Durchführung konnte ich mein Wissen zum Thema Bilderbuchbetrachtung sowie dem Inhalt des ausgewählten Buches nutzen.
So war es mir möglich Fragen der Kinder direkt zu beantworten und Inhalte naturgemäß zu erklären. Zum Beispiel die Entstehung und Funktion des Kokon. Zu Beginn an haben es mir die Kinder leicht gemacht in das Angebot zu starten. Die Motivation der Kinder war so hoch, dass sie mir sofort mit Begeisterung die komplette Geschichte der kleinen Raupe erzählt haben.
Darauf bin ich, auch wenn in meiner Planung anders erwartet, positiv eingegangen. Ich habe die Motivation genutzt um die Kinder Seite für Seite erzählen zu lassen. Dabei habe ich als Sprachvorbild gedient, indem ich verschiedene Impulse als Frage formuliert habe und das erzählte der Kinder wiederholt habe.Dabei habe ich auf das Prinzip des aktiven Zuhören zurückgegriffen.  Zum Beispiel,  Kind: „ In dem Ei ist eine Raupe drin“
Ich: „Oh du glaubst da ist eine Raupe drin? Sollen wir mal schauen was mit dem Ei passiert ?“
In Zukunft achte ich besonders darauf meine Stimmlage noch mehr einzusetzen um den Spannungsbogen  für die Kinder aufrecht zu halten.
Wichtig ist auch mir darüber bewusst zu sein wenn ich Fragen stelle, dass die Kinder mit Nein antworten könnten. In diesem Fall ist es notwendig sich  über alternativen Gedanken zu machen.
Während des Angebotes habe ich darauf geachtet gleichwertig alle Kinder wahrzunehmen, anzusprechen und ihnen zuzuhören. Insbesondere bei Alva habe ich darauf geachtet ihr genügend  Zeit zum  antworten zu geben, und diese dann positiv zu bestärken. Anders als in meiner Planung vorgesehen habe ich Ronja, welche sehr motiviert war und aus diesem  Grund häufig aufgestanden ist um zum Bilderbuch zu gehen, nicht jedes mal an die Regel „Sitzen zu bleiben“ erinnert. In Zukunft werde ich darauf achten konsequent zu bleiben indem ich jedes mal an die Regeln erinnere.
Gleich zu Beginn habe ich darauf geachtet das die Kinder selbstständig bei der Platzfindung agieren können.
Auch im weiteren Verlauf konnten sich die Kinder die Geschichte selbstständig erarbeiten und im Anschluss nach einer letzten gemeinsamen Wiederholung der Geschichte, diese mit einem Ausmalbild am Maltisch ausklingen lassen. Bei der Auswahl des Ausmalbildes hatten die Kinder die Möglichkeit aus zwei verschiedenen Bildern auszuwählen.
Den Raum habe ich im Vorfeld bewusst ausgewählt und entsprechend vorbereitet. ( Stühle,Namensschilder, etc. )
Im Verlauf des Angebotes habe ich die Anregungen und Ideen der Kinder aufgegriffen. Zum Beispiel:  Als Sammy mitten im Angebot aufgestanden ist um sich auf den Boden zu legen, habe ich flexible die Betrachtung der Bilderbuch Seite unterbrochen um zu klären was mit Sammy los ist.
Ich habe Sammy gefragt was sie macht. Sammy : „Ich bin eine Raupe , das sieht man doch ?!“ Nach einem kurzen Moment der Überraschung, habe ich Sammy darin bestätigt das es wie eine Raupe aussieht und mit ihr Vereinbart später noch einmal darauf einzugehen. Damit war Sammy zufrieden und die Bilderbuchbetrachtung konnte weitergehen.
Eine Besondere Bestätigung habe ich erfahren als Ronja mich gebeten hat die letzte Seite auf die der schöne Schmetterling zu sehen ist noch einmal abzudecken um den Moment der Enthüllung zu erleben.
Der Schluss des Angebotes war eingeläutet als die Kinder die Ausmalbilder bekommen haben. Dies war eindeutig für die Kinder so das die Kinder selbstständig zum Maltisch gehen konnten.
Alle meine Ziele habe ich erreichen können. Insbesondere das die Kinder die Bilder selbstständig beschrieben haben. Die Kinder haben in ganzen Sätzen gesprochen. Die Kinder haben Zusammenhänge des Bilderbuch erkannt und haben es geschafft beim Thema zu bleiben, die Bilder in Ruhe zu betrachten und zuzuhören.
Neben meinen Zielen habe ich beobachten könne, dass die im Vorfeld Beobachteten Kompetenzen der Kinder sich bestätigt haben. Es hat mich besonders gefreut das ich Alva dazu motivieren konnte sich am Gespräch zu beteiligen. Ronja konnte ihr Wissen unter Beweis stellen, sie konnte Wertschätzung und Bestätigung erfahren. Es ist mir gelungen Isabelle „zurückzuhalten“ umso den anderen Kindern Gelegenheit zur Teilhabe zu geben. Sammys Vorwissen hat mir dabei geholfen den anderen Kindern zu erklären wie ein Kokon entsteht und wo es herkommt. Damit hat Sammy eine große Bestätigung erfahren.
Rückblickend nehme ich aus dem Angebot die Erfahrung mit das die Motivation der Kinder eine große Auswirkung auf den Verlauf des Angebotes und die Notwendigkeit eines Leitens und Eingreifens meinerseits hat.

HINWEIS: Um keinen Aspekt in der Reflexion zu vergessen macht es sich am besten mit einer Checkliste zu arbeiten. Findest du hier: Checkliste

Einkaufsliste für Zeitsparer

Quellen

  • https://klexikon.zum.de/wiki/raup

Verfasser der Planung

Diese Planung hat Michelle Lüttke geschrieben. Vielen Dank


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