Reflexion schreiben – Praktikum – Angebot – Erzieher – Projektplanung

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In der Reflexionsphase achtet der Erzieher darauf, dass das Projekt so abgeschlossen wird, dass für die Präsentation und die Reflexion mit der Gruppe noch das Interesse und eine Beteiligung der Kinder gesichert sind. Bei der Reflexion mit der Gruppe während des Ablaufs und auch am Abschluss machen sich die Kinder bewusst, wie sie vorgegangen sind. Das ist eine gute Möglichkeit, den Kindern Hilfen für den Aufbau lernmethodischer Kompetenz zu vermitteln. Der Rückblick mit der Frage: „Wie haben wir das eigentlich gemacht?“ gibt dem Kind Anregungen, sich Lernwege bewusst zu machen und sie ggf. gezielt auf neue Zusammenhänge zu übertragen und zu wiederholen.

Fragen für die eigene Reflexion

  • Waren die Kinder von dem Thema gefesselt? Wie haben sie sich beteiligt?
  • Konnte die Partizipation der Kinder in allen Phasen realisiert werden?
  • Waren die Ziele realistisch (siehe Erziehungsziele)? Wurden sie erreicht oder verändert?
  • wo zeigen sich Abweichungen von unserer Planung und warum?
  • Haben sich vielseitige Aktivitäten ergeben?
  • Hatte das Projekt einen Einfluss auf die Lebenssituation der Kinder?
  • Kann bei den Kindern eine Veränderung ihrer Kompetenzen festgestellt werden?
  • Welche positiven und negativen Erfahrungen/Erkenntnisse können in die nächste Projektarbeit mitgenommen werden? [1]

Manche Fragen können erst einige Zeit nach der Durchführung des Projekts beantwortet werden, da sich Veränderungen im Verhalten der Kinder nicht unbedingt sofort zeigen.

Mögliche Fragen zu Durchführung können sein

  • War mein Verhalten den Bedürfnissen der Kinder/Jugendlichen, ihrer Leistungsbereitschaft und ihren Fähigkeiten angepasst?
  • Wo gab es störende Zwischenfälle? Weshalb?
  • Habe ich den Überblick über die Gruppe behalten?
  • Habe ich meine Sprache bewusst und alters-entsprechend eingesetzt?
  • Habe ich die didaktischen Prinzipien ausreichend berücksichtigt? (logischer Aufbau, Anschaulichkeit, mehrkanaliges Lernen, Offenheit und Beteiligung)
  • Was würde ich bei ähnlichen Angeboten verändern wollen?

Wie und warum sollte reflektiert werden?

„Ein Projekt sollte in allen Phasen dokumentiert werden. Wird der ganze Projektweg dokumentiert, ist dies für das laufende Projekt eine hilfreiche Orientierung. Außerdem lässt es sich abschließend gut anderen Beteiligten oder den Eltern, Besuchern oder anderen Gruppen in der Kita präsentieren. Diese Präsentation kann für die Öffentlichkeitsarbeit der Kita genutzt werden. Ihre Vorbereitung hilft aber auch der gemeinsamen Reflexion der Arbeit.“ [2]

Reflexionen sollen eine Hilfe sein, die pädagogische Arbeit weiter zu verbessern!

Quellen

  1. Pausewang/Strack-Rathke: Ins Leben begleiten. Bildung und Erziehung in der sozialpädagogischen Praxis. Cornelsen Verlag Scriptor GmbH&Co.KG, Berling 2009, S.218
  2. Jeannot/stinsmeier/Strodtmann: Kompetent in der Kita. Ein Lernbegleiter in der sozialpädagogischen Erstausbildung. Verlag Handwerk und Technik – Hamburg 2010, S.251
  3. Arbeitsblatt: Projektplanung/Reflexion SOA/ERZ – „Alexander Schmorell“ – Rostock – 2017
  4. Arbeitsblatt: Methodik. ERZ 81/82 – Thema: kurzfristige Planung/Reflexion – „Alexander Schmorell“ – Rostock – 2017

 


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