Entwicklungspsychologie – Späte Kindheit

Späte Kindheit

Die Späte Kindheit umfasst die Jahre vom 6 bis hin zum 11 Lebensjahr. Die wesentlichen Aufgaben in dieser Zeit bestehen darin die Kulturtechniken wie zum Beispiel das Lernen, Schreiben und Rechnen zu erlernen. Des Weitern entwickeln sich die Interessen und Hobbys. Gleichaltrige werden immer wichtiger und die Selbstständigkeit verbessert sich immer mehr.

motorische Entwicklung

  • die späte Kindheit ist das beste Alter um motorische Dinge zu erlernen
  • die Kondition nimmt zu
  • Leistungsmotivation steigt

kognitive Entwicklung

  • Leistungsvermögen wird differenzierter  > es entwickeln sich Fachkenntnisse
  • kindliche Naivität ist noch gegeben
  • können unterscheiden was real und was fiktiv ist
  • die Urteilsfähigkeit setzt ein
  • Moral und Gewissen setzt ebenfalls ein
  • „erste Abnabelung“ von den Eltern beginnt > z.B. ich bin ein großes Schulkind und kann das schon alleine
  • sie passen ihre kognitiven Fähigkeiten der Situation an > z.B. in der Schule wird grammatikalisch richtig gesprochen und unter Freunden anders
  • kognitiv orientieren sie sich an ihrem Umfeld
  • es kommt zu ersten Versagensängsten
  • Leistungsmotivation steigt

sozial-emotionale Entwicklung

  • Freundschaften verfestigen sich  > Aufbau fester Beziehungen
  • fangen an sich mit Gruppen zu identifizieren = „Wir-Gefühl“
  • emotionale Loslösung von den Eltern beginnt
  • vergleichen sich mit anderen
  • Empathie entwickelt sich
  • sind noch sehr Vorurteils offen
  • soziale Spiele stehen im Vordergrund

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Häufig gestellte Fragen


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