Kurzfristige Planung – „Wir testen unseren grünen Daumen“

Kurzfristige Planung

Name des ERZ:Max Mustermann
Einrichtung:Kindertagesstätte „Max- Mustermann“
Thema:Wir testen unseren grünen Daumen
Bildungsbereich:(Inter)kulturelle und soziale Grunderfahrungen / Welterkundungen und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
Datum:28.02.2011
Zeit:15:30 Uhr bis ca. 16:15 Uhr
Ort:Gruppenraum
Teilnehmer:18 Teilnehmer zusammengesetzte aus 9 Jungen & 9 Mädchen (alle 6 Jahre)

 

Situationsanalyse:

Die Vorschulgruppe der „xxx“ in der Kindertageseinrichtung „Haus Mustermann“ besteht aus insgesamt 18 Kindern, die sich aus neun Jungen und neun Mädchen zusammensetzt. Alle Kinder, bis auf M., haben bereits das 6. Lebensjahr erreicht. M. ist seit dem 08.05.2012 in der Gruppe und befindet sich in der Eingewöhnungsphase. Durch die wöchentlich stattfindenden Angebote, aus allen Bildungsbereichen, sind die Kinder in der Lage einer Angebotsdauer von 45 Minuten aufmerksam und konzentriert zu folgen. Allerdings fällt E., D. und T. das Stillsitzen während der Angebote noch recht schwer. Es wird häufig gekippelt und auf den Stühlen herumgeturnt. Zwei der Kinder besuchen den Kindergarten nur unregelmäßig, daher kann es sein das sie zu diesem Angebot nicht erscheinen. Ebenfalls kann es vorkommen, das einige Kinder erst zwischen 09.30 Uhr und 10.00 Uhr in die Einrichtung gebracht werden und somit nur ins laufende Angebot mit einsteigen können. Durch die Klassenfahrt und einen Feiertag am 01.05.2012 kennen mich die Kinder erst seit knapp einer Woche. Einigen von ihnen fällt es noch schwer meinen Namen auszusprechen und auch ich habe des Öfteren noch Schwierigkeiten, mich an einige Namen zu erinnern.

Alle Kinder der Gruppe haben große Freude am Sprechen und teilen sich anderen gegenüber gerne mit. Die Kinder sind alle in der Lage, in ganzen und grammatikalisch richtigen Sätzen zu sprechen und müssen lediglich in Angeboten manchmal daran erinnert werden, nicht nur in Ein- oder Zwei- Wort- Sätzen zu antworten. Der Großteil der Kinder kann bereits seinen eigenen Namen schreiben.

Die Mädchen und Jungs der Gruppe betätigen sich gerne kreativ und sind daher im Umgang mit Kleber, Schere und anderen Bastelutensilien vertraut. Sie kennen die Regeln für den Umgang mit Materialien und halten dies auch weitestgehend ein.

Es handelt sich um eine sehr aktive, bewegungsfreudige und wissbegierige Gruppe. Die Kinder sind neuen Aufgaben gegenüber sehr offen.

Sachanalyse:

Für dieses Angebot habe ich im Vorfeld in Fachliteratur und im Internet recherchiert.

Ich habe mich auf mögliche Fragen vorbereitet wie zum Beispiel:

  • Warum saugt sich der Samen mit Wasser voll?
  • Warum ist das Licht wichtig für den Samen?
  • Wozu ist der Boden notwendig?
  • Wie bekommt der Samen die Nährstoffe aus dem Boden?

Material/Medien:

–  18 Plastikschalen–  18 Schaschlikspieße
–  4 große Behälter mit Blumenerde–  18 kleine Zettel
–  4 Behälter mit Wasser–  18 Stifte
–  4 Packungen Kresse-Samen–  4 Rollen Klebestreifen
–  Schale für Lose–  Tuch
–  18 Lose (vier Farben)–  4 farbige Tischmarkierungen
–  18 Stühle–  4 Tische
–  Plakat vom Vortag–  4 Handtücher
–  Sanduhr


Zielstellung:

Leitziel:

Die Kinder sollen speziell im Bereich der Bewegung und der Kreativität, in ihrer Entwicklung ausreichend unterstützt, sowie in die Gemeinschaft integriert werden.

Richtziel:

Durch das aktive Auseinandersetzen mit der Thematik Natur, in Form von Experimenten und Expeditionen, erweitern die Kinder ihr Wissen über diese.

Grobziel:

Durch das eigenständige Aussäen von Samen, erweitern die Kinder ihre Kenntnisse über das Wachstum der Pflanzen.

Feinziele:

kognitiver Bereich:

Nr.1  Die Kinder üben sich im aktiven Zuhören und Verstehen, indem sie den
Erklärungen und Anweisungen während des Angebotes folgen.

Nr.2   Die Kinder erweitern ihr Wissen über die Entwicklung eines Samens bis hin zur
Pflanze, indem sie selbst überlegen was dafür von Nöten ist und es zugleich
aktiv umsetzen.

 

psychomotorischer Bereich:

Nr.3      Durch das Befüllen der Behälter und die teilweise sehr filigrane Arbeit mit den
Samen und dem Wasser, fordern und fördern die Kinder ihre Feinmotorik,
sowie ihre Augen-Hand-Koordination.

sozialer Bereich:

Nr.4   Durch das gemeinschaftliche nutzen der Materialien, nehmen die Kinder
Rücksicht aufeinander und geben sich gegenseitig Hilfestellung.

 

personaler Bereich:

Nr.5   Durch das selbstständige Aussäen von Samen, erlangen die Kinder auf
ganzheitlich Weise ihr Wissen über den Vorgang des Aussäens und des
Pflanzenwachstumes.

Nr.6     Die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen, da jedes von Ihnen seine
eigenen Samen aussäet und für die nächsten Tage/Wochen für die Pflege
zuständig ist.

Durchführung

Feinzieledidaktische-methodischer VerlaufAktivität der Teilnehmer (TN)Material/Medien
Nr.1

Vorbereitung:

Ich fordere die Kinder auf, dass Freispiel einzustellen und den Gruppenraum aufzuräumen.

 

Kinder beginnen mit dem aufräumen.

Unruhe möglich

wenn notwendig: Sanduhr
Parallel dazu stelle ich mir, alle für dieses Angebot benötigten Materialien, auf dem Erzieherschreibtisch bereit. (Erzieherschreibtisch frei räumen)siehe Punkt: Materialien/Medien
Wenn ich damit fertig bin, helfe ich den Kindern in den letzten Zügen des Aufräumens.
Sobald die Tische frei sind, lege ich meine farblichen Markierungen auf diese.farblichen Markierungen
Nr.1Anschließend bitte ich alle Kinder, sich einen Stuhl zu nehmen und einen Stuhlkreis auf dem Teppich zu bilden.Kinder holen sich die Stühle und bilden einen Stuhlkreis auf dem Teppich.19 Stühle

Einleitung:

Zum Einstieg wiederhole/reflektiere ich das gestrige Angebot mit den Kindern.

Nr.1

§  Ich schaue mir das Plakat zusammen mit ihnen an und teste durch gezieltes Fragen das neu gewonnene Wissen.

z.B. Wie heißt diese Pflanze?

Wo haben wir diese Pflanzen gefunden?
……

Die Kinder melden sich und beantworten meine Fragen.

 

 

 

Plakat
Nr. 1

Danach leite ich zum heutigen Thema des Angebotes über mit der Frage:

Wie entstehen bzw. wachsen die Pflanzen am Wegesrand?

Die Kinder melden sich und äußern ihre Vermutungen und Meinungen zu der Frage.

 

Nr.1, 2Nachdem die Kinder ihre Vermutungen geäußert haben, erkläre ich ihnen, dass wir heute einmal selbst Pflanzen aussäen wollen, um sie die nächsten Tage/Wochen beim Wachsen beobachten zu können.Die Kinder hören aktiv zu.

Hauptteil

Ich bitte die Kinder sich um die vier Tische zustellen.
> Damit ich vier gleich große Gruppen erhalte lasse ich die Kinder im Vorfeld, blind aus einer Schale, Lose ziehen.

Nachdem alle Kinder ein Los gezogen haben, fordere ich die Kinder einzeln nach Farben auf sich an die Tische zu stellen.

>Jede der vier möglichen Losfarben steht für einen der vier Tische.
(Tische sind farblich gekennzeichnet)

 

Die Kinder ziehen ein Los.

 

Die Kinder stellen sich um den jeweiligen Tisch, dessen Farbe sie gezogen haben.

Schale,

Tuch,

Lose,

Markierungen auf den Tischen

Nr.1Ich frage die Kinder was wir benötigen um einen Samen auszusäen?Kinder überlegen, melden sich und antworten.
Nr.1, 2Gemeinsam überlege ich so lange mit den Kindern, bis wir alle benötigten Materialien benannt haben.Unruhen möglich.
Immer wenn die Kinder ein richtiges Utensil genannt haben, bitte ich eines dieses Material auf den Tischen zu verteilen.Kind teilt Materialien aus, andere Kinder sind aufmerksam.18 Plastikschalen,
4 Behälter mit Erde,
4 Behälter mit Wasser,4 Samenpackungen
Nr.1, 2Wenn alle Materialien auf den Tischen verteilt sind, überlege ich wieder gemeinsam mit den Kindern, wie die nächsten Schritte aussehen.

Kinder überlegen und machen Vorschläge.

Unruhen möglich.

Nr.2, 3, 4, 5, 6

Abfolge der Schritte muss am Ende wie folgt aussehen:

1.  Schale mit Erde befüllen

2.  Erde mit Wasser versorgen

3.  Samen aussähen

4.  Samen leicht andrücken

5.  Samen nochmals leicht mit Wasser beträufeln

6.  Schalen auf das Fenster stellen (Licht)

Kinder führen diese Schritte alle nach einander durch.18 Plastikschalen,
4 Behälter mit Erde,
4 Behälter mit Wasser,4 Samenpackungen,4 Handtücher
Nr.1, 3, 4Bevor alle Schalen auf das Fensterbrett gestellt werden, fordere ich die Kinder auf, ihren Namen auf einen Zettel zu schreiben.
(Zettel sowie Stifte, Klebestreifen und Schaschlikspieße teile ich parallel zu der Erklärung aus.)Diesen sollen sie dann auf einen Schaschlikspieß kleben und in ihre Schale stecken.
Kinder schreiben ihren Namen auf einen Zettel und befestigen ihn am Schaschlikspieß.18 Schaschlikspieße, 18 kleine Zettel,
18 Stifte4x Klebestreifen
Ich unterstütze die Kinder die ihren Namen noch nicht schreiben können.

Schluss:

Anschließend schicke ich die Kinder zum Händewaschen in das Badezimmer.

Kinder gehen ins Badezimmer und waschen sich die Hände.

Unruhe möglich.

Nr.1Um das Angebot zu beenden, bitte ich die Kinder sich nochmals in den Stuhlkreis auf den Teppich zu setzen.

 

Kinder setzen sich in den Stuhlkreis.

19 Stühle
Nr.1Ich lobe die Kinder für ihre gute Mitarbeitet und zeige ihnen, dass ich mich über das Ergebnis freue.Kinder hören aktiv zu.
Nr.1Ich erkläre den Kindern kurz, wie es beim nächsten Angebot mit dem Projekt weitergeht.Kinder hören aktiv zu.
Nr.1Anschließend bitte ich sie, die Stühle wegzustellen und sich anzuziehen, für das Freispiel auf den Hof.Kinder stellen die Stühle weg und ziehen sich an.

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